Tolle Kuba Rundreise mit Sammeltransfers

Julian Baumeister

November 2018

10 Tage mit Sammeltransfers unterwegs

Mein bester Freund und ich haben im November 2018 eine 10-tägige Sammeltransferreise auf Kuba über Cubatrotter gebucht und blicken zurück auf eine tolle Reise, die reibungslos ablief und neben einer schönen Auswahl an Casas Particulares (Privatunterkünften) und angenehmer Transfers tolle Programmpunkte enthielt, die eine gelungene Mischung aus Stadtbesichtigungen, Nationalparks und weiteren Sehenswürdigkeiten abdeckten. 

Havanna

Am ersten Tag unserer Rundreise bezogen wir unsere Casa Particular, die in der Nähe des „Plaza de la Revolución“ in Meeresnähe liegt. Nach wenigen Minuten Fußweg waren wir in der Altstadt Havannas, in der wir in Ernest Hemingways Lieblingsbar „La Bodeguita“ einen Mojito tranken und den Charme der Hauptstadt Kubas in uns aufsogen.

Zusammen mit den deutsch-sprechenden Guides sind wir mit den E-Bikes erst durch Havanna und anschließend (nach einer Fährfahrt) Richtung Strand gefahren, der einige Kilometer außerhalb von Havanna liegt. Bei mehreren Stops war für ausreichende Getränkeversorgung gesorgt. Am super schönen Strand ging es dann mit Cocktails und Essen weiter, bis am späten Nachmittag die Rückreise angetreten wurde. Diese Tour hat extrem viel Spaß gemacht und Kuba auf den selbst produzierten E-Bikes im Chopper-Stil zu erkunden, war unvergleichlich und ein Highlight unseres Urlaubs.

Viñales

Mit einem Reisebus eines der größeren kubanischen Busunternehmen fuhren wir nach Viñales. Nach einem etwa dreistündigen Transfer kamen wir mittags in Viñales an und hatten reichlich Zeit, in die Casa Particular eines sehr freundlichen Ehepaares einzuchecken, die Stadt anzuschauen und eine Fülle an Restaurants und Bars zu erkunden.

Nach der Abholung in der Touristeninformation am Plaza de Viñales wurden wir von unserem Fahrer zu einem Aussichtspunkt gefahren, an dem wir eine tolle Aussicht auf die bergige Landschaft in der Umgebung von Viñales hatten. Einen weiteren Fotostop legten wir im Dos Hermanas-Tal an der beeindruckenden Höhlenmalerei des kubanischen Künstlers Leovigildo González Morillo ein. Anschließend sind wir zu einer Tabakplantage gefahren, wo uns anschaulich die Herstellung von Zigarren gezeigt wurde. Nächster Programmpunkt war die Besichtigung der Höhle „Palenque de los Cimarrones“, in der sich damals die entlaufenen Sklaven versteckten. Den nächsten Stopp machten wir an der „Cueva del Indio“, einer Tropfsteinhöhle, die teils mit Booten besichtigt wurde. Nach einem anschließenden inkludierten Mittagessen (das Restaurant ist ein Geheimtipp für seine Schweinefleischgerichte) ging es wieder nach Viñales zurück. Die Tour wurde von einem englischsprachigen Guide begleitet, der sehr ortskundig war und die Tour zu einem sehr informativen und beeindruckenden Programmpunkt machte.

Morgens wurden wir mit Fahrrädern an unserer Casa abgeholt und sind nach „Loma del Fortín“ gefahren. Nachdem wir mit entsprechender Sicherheitsausrüstung (Gurte, Helm, etc.) ausgestattet wurden, machten wir Canopy-Fahrten (hängend an einem Stahlseil) über insgesamt 1,1 km über dem Urwald. Die hochwertige Ausrüstung verlieh uns ein hohes Sicherheitsgefühl, dennoch war etliche Meter über dem Urwald für Nervenkitzel gesorgt. Anschließend besichtigten wir den Nationalpark und kamen in direkt mit der Natur und fuhren durch die Täler nach „Loma del Fortín“ nach Viñales zurück.

Cienfuegos

Am Morgen des fünften Tages stand der Transfer nach Cienfuegos an. In einem Reisebus fuhren wir etwa 4 Stunden und bezogen unsere direkt an einem größeren Platz gelegene (schöne Aussicht vom Balkon) Casa. Cienfuegos liegt an einer Meeresbucht und hat eine sehr lange Promenade, an der man toll den Sonnenuntergang beobachten kann.

Trinidad

Der Transfer von Cienfuegos nach Trinidad ging sehr schnell, sodass wir bereits mittags in unserer Casa einchecken konnten und reichlich Zeit hatten, das charmante Trinidad zu erkunden. Das Zentrum der Stadt wurde zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt, was sich nicht nur an den Häusern, sondern auch den Pflastersteinstraßen bemerkbar macht. Der Plaza Mayor, der Hauptplatz der Stadt, sprüht abends voller Leben und bot mit seinen Bars, teilweise mit Live-Bands, viele Möglichkeiten, einen tollen Abend zu verbringen.

Nachdem wir von unserem ortskundigen Guide und seinem Fahrer an unserer Casa abgeholt wurden, sind wir zu einem tollen Aussichtspunkt gefahren, an dem man super Fotos machen konnte. Anschließend fuhren wir ins Valle de Ingenios, der ehemaligen größten Zuckerrohrplantage Kubas, in dem damals bis zu 150 Sklaven zur Rumherstellung eingesetzt wurden. Bei den Erklärungen unseres Guides zu den einzelnen Orten der Farm hat man sich ins 19. Jahrhundert zurückversetzt gefühlt. Nach einem sehr leckeren Mittagessen auf der Dachterrasse eines hübschen Restaurants im Zentrum Trinidads begann die interessante Stadtführung.

An dem letzten Tag unserer Rundreise wurden wir mit einem LKW abgeholt und sind in die Berge in der Nähe Trinidads gefahren. Nachdem wir alle bisherigen Programmpunkte in einer sehr kleinen Privatgruppe durchgeführt hatten (mit „Privatguide“ und „Privatfahrer“) war diese Tour die erste und einzige in einer größeren Gruppe. Auf einer Kaffeeplantage wurde uns von unserem Guide anschaulich der Herstellungsprozess von Kaffeebohnen von der Frucht angezeigt. Nachdem wir vor Ort Zeit hatten, um einen Kaffee aus eigens hergestellten Bohnen zu trinken, machten wir eine Wanderung durch den Nationalpark und konnten an einem See mit Wasserfall schwimmen. Anschließend kehrten wir in einem Restaurant ein, wo es sehr leckeres Hühnchen gab. Zum Abschluss konnten wir den Sonnenuntergang über dem Meer vor Trinidad auf einer Aussichtsplattform betrachten, bevor es zurück in die Stadt ging.

Gebuchte Reise

Kuba für Entdecker | 11 Tage

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